Dieses Paradox untersucht, warum wir dazu neigen, von unbewiesenen Klimalösungen begeisterter zu sein als von bewährten.
Viele innovative Klimatechnologien befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und sind noch weit davon entfernt, in großem Maßstab eingesetzt zu werden. Dagegen tragen bewährte Lösungen wie Solardächer und Wiederaufforstung bereits seit Jahrzehnten zuverlässig zur Senkung der CO₂-Emissionen bei.
Logischerweise sollte man meinen, dass der Schwerpunkt auf der Ausweitung dieser bewährten Methoden liegen sollte.
Paradoxerweise trifft jedoch das Gegenteil zu. Da diese etablierten Technologien gut erforscht sind, sind auch ihre Grenzen und Schwächen bekannt. Neuen Technologien hingegen, die sich noch nicht in großem Maßstab bewährt haben, fehlt eine Geschichte des Scheiterns. Hinzu kommt der Reiz des Neuen – die Hoffnung, dass jede Innovation endlich die ultimative, bahnbrechende Lösung für den Klimawandel sein könnte.
Sind Sie schon einmal mit diesem Paradox konfrontiert worden? Wie sind Sie damit umgegangen?
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